Setting Schule Indem die Schule als Lebensraum verstanden wird, geht bildung +gesundheit Netzwerk Schweiz weit über die klassische Gesundheitserziehung hinaus. Wir teilen die Vorstellung eines Netzwerks gesundheitsfördernder Schulen im folgenden Sinne: «Die Gesundheitsfördernde Schule nutzt gezielt gesundheitswissenschaftlich fundierte Interventionen oder eigene entwickelte Programme zur Verbesserung ihrer Schul- und Bildungsqualität und zur Entfaltung und Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens aller an der Schule Beteiligten. Sie orientiert sich dabei an einem ganzheitlichen Gesundheitsbegriff und richtet ihre Arbeit nach den Prinzipien der Gesundheitsförderung gemäss Ottawa Charta aus: Partizipation, Befähigung zum selbstbestimmten Handeln, Chancengleichheit, Ressourcenorientiertheit und Langfristigkeit.» Unter Mitwirkung aller Beteiligten gestalten gesundheitsfördernde Schulen ihre «Lebenswelt» so, dass die Schule ein Ort ist, wo:
Die Einführung von förderlichen Arbeitsbedingungen und Lehre sind nicht nur ein Ziel der Gesundheitsförderung sondern auch ein Regelprinzip des Zusammenspiels von Unterricht und Lernprozess. Hauptreferenzen: Praxishandbuch Gesunde Schule
Gesundheitsförderung verstehen, planen und umsetzen Werner Wicki, Titus Bürgisser (Herausgeber) Bern, Haupt, 2008. «Woran können sich Schulen orientieren, wenn sie Gesundheitsförderung wirkungsvoll umsetzen wollen? Wie lässt sich Gesundheitsförderung als ein Qualitätsaspekt in den Alltag einer guten Schule integrieren? Wie meistern Schulleitungen und Lehrpersonen gesundheitsbezogene Herausforderungen professionell?» Ein Team von Fachleuten aus Pädagogischen Hochschulen, Forschung und Fachstellen beschreibt in diesem Buch Grundlagen und Vorgehensweisen der Gesundheitsförderung an Schulen. Gesundheitsförderung wird als eine Management-Aufgabe verstanden, welche sowohl die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler als auch jene der Lehrpersonen und des weiteren Personals ins Blickfeld rückt. Dabei spielen Kenntnisse um Wirkungen, erfolgreiche Strategien und erprobte Modelle eine wichtige Rolle. An einigen Themen wird beispielhaft aufgezeigt, auf welchen Ebenen der Schule gearbeitet werden kann, und es wird erklärt, wo Lehrpersonen weiterführende Materialien und Unterstützung erhalten. Entstanden ist ein Handbuch, welches nicht nur Zusammenhänge zwischen Lernen und Gesundheit aufzeigt, sondern darüber hinaus für Schulführung und Lehrpersonen praktische Umsetzungsvorschläge macht. Gesundheitsfördernde Schule – eine Utopie? Konzepte – Praxisbeispiele – Perspektiven. Kurt Aregger, Urs Peter Lattmann (Hrsg.). Schriftenreihe Lehrerbildung Sentimatt Luzern Sauerländer, Aarau 2003 Gesunde Schule konkret Eine Struktur für Gesundheitsfördernde Schulen – Erfahrungsbericht Emilie Achermann, Benno Gassmann, Madlen Blösch, Charlotte Strub (Hrsg.) verlag pestalozzianum, Zürich 2004 Die gesunde Schule im Umbruch Wie eine Stadt versucht, eine Idee umzusetzen und was die Menschen davon spüren Jean-Claude Vuille, Maria Ines Carvajal, Fabiana Casaulta, Maya Schenke. Rüegger, Zürich 2004 Instrumente für Qualitätsentwicklung und Evaluation in Schulen (IQES) Wie Schulen durch eine integrierte Qualitäts- und Gesundheitsförderung besser werden können Gerold Brägger/Norbert Posse Hrsg.: Landesprogramme Bildung und Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Hessen und Schweiz h.e.p.-Verlag: Bern 2007 Band 1: Schritte zur guten Schule Band 2: 40 Qualitätsbereiche mit Umsetzungsideen Comportements à risques et santé : agir en milieu scolaire Sous la direction de Martine Bantuelle et René Demeulemeester Collection « Référentiels », INPES, Paris. 2008 Education à la santé en milieu scolaire Choisir, élaborer et développer un projet S. Broussouloux, N. Houzelle-Marchal Collection « Varia » , INPES, Paris. 2007 | ||||||||||||||||||||||||||||